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- Déjà-vus
- Inner Wheel – Gutes tun und fröhlich sein!
- Ein Rabenaas sieht rot!
- Das NRW-Parlament aus der Vogelperspektive
- Katy Karrenbauer und Dirk van der Klok bringen die Franken in Schwung
- Dirk van der Klok macht die Franken schlank!
- Womit “frau” ab 60 immer gut aussieht
- Meine Zielgruppe und ich
- Zu Gast bei den business-frauen Ratingen, 10.05.2011
- Flossi
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Ein Rabenaas wird 60.
Heitere Betrachtungen über das Älterwerden.
Jane Fonda, Uschi Glas, Senta Berger und Hannelore Elsner haben ihn längst hinter sich: den sechzigsten Geburtstag. Aber sie sehen allenfalls aus wie 40 und das angeblich nur mit Joga und Grünem Tee. Für viele der fünf Millionen Frauen, und soviel gibt es allein in Deutschland, war der sechzigste Geburtstag ein Tag des Grauens. Soll man ab jetzt die gesetzte weißhaarige Dame oder auf Biegen und Brechen eine Super-Sechzigerin im Girly-Look geben? Jeden Tag mit Walkingstöcken durch die Gegend rennen? Anoraks in Beigetönen tragen oder das Sparbuch zum Gesichtschirurgen? Einen jungen Kerl ins Bett oder dem alten weiterhin das Bier holen?
Henrike Müller-Moll entkrampft diese Situation mit Humor und Respektlosigkeit. Mediale (Trug)Bilder, Erwartungen von Zeitgenossen und das eigene, nicht selten absurde Verhalten – man sollte alles nicht zu ernst nehmen. Müller-Molls Buch lädt ein zu humorvollen gedanklichen Spaziergängen und spiegelt die Erkenntnis wieder, dass es für eine Frau spätestens mit 60 Zeit wird, sich so zu benehmen, wie sie es insgeheim schon immer wollte: Unangepasst, unbequemer und frecher. Wer Zeit seines Lebens für alle die “Liebe” war, darf ab jetzt endlich dem Umfeld die Zähne zeigen und ein richtiges “Rabenaas” sein. Ihr Rezept – optimistisch, neugierig, charmant und hurmollvoll bleiben, dann wird auch das Alter überraschend, witzig und spannend werden.
Henrike Müller-Moll
Ein Rabenaas wird 60
Heitere Betrachtungen über das Älterwerden und andere Phobien.
116 Seiten, Euro 17,80/SFr 32,30
ISBN 978-3-85481-055-1
Verlag Liber Libri
Zum Verlag Liber Libri und dem Buch von Henrike Müller-Moll geht’s hier
Déjà-vus
Es gibt Ziele, die mit der Bahn immer noch am schnellsten zu erreichen sind. So machte ich mich in derselben auf den Weg von Düsseldorf nach Hannover. Ich freute mich auf meine Freunde und ein paar unbeschwerte Tage, als der Zug unerwartet an einem kleinen Bahnhof hielt. Ich schaute von meinem Buch hoch und aus dem Fenster, aber der Grund für den nicht im Fahrplan stehenden Stopp war nicht erkennbar. Ich las weiter, bis es eine Durchsage über den Lautsprecher gab: „Achtung, Achtung, gibt es einen Arzt an Bord? Bitte im Wagen 23 melden, ich wiederhole, ein Arzt melde sich umgehend im Wagen 23!“
Zwei Mitreisende aus meinem Großraumwagen sprangen wie von einer Tarantel gestochen auf und rannten los. Wir Übriggebliebenen mutmaßten, was wohl passiert sein könnte. Unsere Spekulationen gingen von einer Spontan-Geburt bis zum Herzinfarkt. Etwas später hörten wir Sirenengeheul von Polizeiautos und Krankenwagen. Da wir weder Türen noch Fenster öffnen konnten gab es für uns keine Möglichkeit, unsere Neugierde zu befriedigen. Nach einer weiteren Stunde nahm der Zug die Fahrt wieder auf und nur wenig später erreichten wir Hannover und ich stieg aus.
Nun ist so eine Geschichte nicht wirklich so spannend, dass sie in epischer Breite pausenlos erzählt werden müsste. Fatalerweise wiederholte sich auf der Rückfahrt nach Düsseldorf exakt das gleiche Prozedere. Ich wähnte mich in einem schlechten Film, als der Zug hielt, wo er nicht halten sollte und die mir schon bekannte Durchsage aus dem Lautsprecher ertönte. Trotzdem hakte ich die Storys als Zufall ab.
Als ich einen Monat später nach Frankfurt musste, überlegte ich für eine Sekunde, ob ich nicht doch lieber das Auto nehmen sollte. Letztendlich fand ich mein Ansinnen lächerlich und ich kaufte mir mutig ein Zugticket. Diesmal standen wir zwei Stunden in Montabaur und der Krankenwagen konnte direkt auf den Bahnsteig fahren. Auf dem Rückweg gab es nur eine Stunde Verspätung wegen eines technischen Defekts.
Mittlerweile habe ich meinen Ruf als Katastrophen-Lilly weg. Alle Freunde rufen mich an, ehe sie eine Bahnreise antreten. Sie wollen wissen, ob ich eventuell und hoffentlich nicht, mit dem gleichen Zug fahren würde, denn leider hatte ich noch öfters diese Deja-vu-Erlebnisse und ich weiß immer noch nicht, ob es tatsächlich an mir liegt.
Inner Wheel – Gutes tun und fröhlich sein!
Ab Juli bin ich zum zweiten Mal für ein Jahr Präsidentin des Inner Wheel Clubs Ratingen. International Inner Wheel ist eine der größten internationalen Frauenvereinigungen mit ca. 100.000 Mitgliedern in 103 Ländern. IW ist eine Service-Organisation und fühlt sich 3 Zielen verpflichtet: der Freundschaft untereinander, dem sozialen Engagement und der internationalen Verständigung. Das Emblem von IW zeigt ein Rad, das in das Rotarische Rad eingefügt ist.
Für den 22. Oktober 2011 haben mein Team und ich ein Erntedankfest im Evangelischen Gemeindezentrum in der Turmstraße 11 in Ratingen geplant.Von 11.00 bis 16.00 Uhr bieten wir selbst gemachte Leckereien aus der herbstlichen Küche mit dazu passenden Weinen sowie Kaffee und Kuchen an. Außerdem gibt es eine Tombola mit vielen attraktiven Preisen, die uns Ratinger Geschäftsleute liebenswürdigerweise zur Verfügung stellen. Da alle Spenden an soziale Einrichtungen in unserem Städtchen fließen, machen alle gerne mit wenn es heißt: Ratinger helfen Ratingern.
Für unsere jungen Besucher wird es eine Schmink- und Bastelecke geben.
Also bitte schon einmal den 22. Oktober 2011 vormerken. Wer mehr über Inner Wheel wissen möchte klickt einfach hier: www.innerwheel.de
Ein Rabenaas sieht rot!
Dürfen Frauen über 60 noch rote Jeans tragen? Die Frage stellte ich mir die Tage, als ich das von allen Kennern der Modeszene so heißbegehrte Teil von J. Brand in den Händen hielt.
“Haben, haben”, flüsterte mein Bauch, mein Hirn erwiderte, “lass es, du bist zu alt für rot und die skinny Form!” Trotzig ignorierte ich mein Gehirn und gab dem Bauchgefühl nach. Wer sollte es mir schließlich verbieten, in angesagten roten Jeans herumzulaufen? Angeblich werden wir Frauen, die über 60 Jahre alt sind, sowieso von niemandem mehr angeschaut, also trage ich einfach, was ich möchte. Wenn mich zu viele verächtliche Blicke stören sollten, zerre ich meine Burka aus der Tasche, die ich für alle Notfälle immer dabei habe. Im Bikini sollen wir Alten uns am Strand ja auch nicht mehr blicken lassen dürfen, wir wären schließlich kein ästhetischer Anblick mehr.
Also Bikini und rote Jeans oder doch lieber das schwarze Mäntelchen?
Ich traue mich und bleibe noch eine Weile bei Variante eins!
Das NRW-Parlament aus der Vogelperspektive
Die Tage hatte Angela Freimuth einige liberale Frauen in den Landtag eingeladen und ich durfte dabei sein. Angela Freimuth ist eine sehr wichtige Person in der NRW-Politik. Sie ist Landtagsvizepräsidentin, Sprecherin für Haushalt und Finanzen sowie Kulturpolitik. Außerdem ist sie stellvertretende Landesvorsitzende der FDP.
Der Landtag ist ein wunderschönes und lichtdurchflutetes Gebäude, das in unmittelbarer Nähe vom Fernsehturm und dem Rhein platziert ist. Eine Stunde lang hatte ich Gelegenheit – sozusagen aus der Vogelperspektive – die Abgeordneten bei ihrer parlamentarischen Arbeit im Plenarsaal zu beobachten. Leider waren die Themen wohl nicht so interessant, denn von den 181 Landtagsabgeordneten befanden sich nach meiner Schätzung höchstens 50 von ihnen im Saal, die auch noch ständig herumliefen, rausgingen und wieder reinkamen, während irgendjemand unbeirrt von alle dem Gewusel um ihn herum, am Mikrofon stand und etwas Wichtiges von einem Blatt Papier ablas. Die meisten Abgeordneten schienen eh nur mit halbem Ohr zuzuhören, denn sie unterhielten sich lebhaft mit ihren Sitznachbarn, schrieben emsig, lasen irgendetwas oder beschäftigten sich mit ihren iPhones. Für einen kurzen Moment wurde es spannend, als Stefan Engstfeld von den Grünen Ilka von Boeselager anpflaumte, ihm doch endlich einmal zuzuhören. Doch die Freifrau ignorierte den Verweis und unterhielt sich einfach weiter mit ihrem Kollegen.
Ich war nicht sehr beeindruckt von dem, was ich sehen und hören konnte. Im Gegenteil beschlich mich eher Unbehagen ob das da unten tatsächlich die richtigen Leute sind, die im Auftrag von uns Bürgern wichtige politische Entscheidungen treffen. Nach 1 Stunde wurden wir erlöst. Vor dem Plenarsaal lernten wir den überaus charmanten Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg kennen, Herr Rüdgers schlenderte vorbei, alles richtige Polit-Promis. Dann durften wir endlich die sehr natürlich wirkende und sympathische Angela Freimuth kennenlernen. Bei leckeren Schnittchen, Suppe und Rohkost erzählte sie uns ausgiebig von ihrem 4jährigen Sohn und dem Spagat, den sie täglich zwischen Beruf und Familie machen muss. Wir diskutierten noch ein wenig über Kommunalpolitik und dann musste sie leider schon wieder weg zu ihrem Parlament. Wir hätten gerne etwas über den armen Herrn Westerwelle, den Atomausstieg oder Frau Merkel von ihr erfahren, aber Politiker sind nun einmal ständig in Zeitnot bei der vielen Arbeit und so war ich dankbar, als ich am Ende doch noch ganz schnell eine Frage loswerden konnte: “Haben Sie sich die politische Arbeit so vorgestellt, wie Sie sie momentan machen?” Lachend antwortete sie, “ich hatte mir das viel schlimmer vorgestellt!”
Jetzt weiß ich endlich Bescheid!
Katy Karrenbauer und Dirk van der Klok bringen die Franken in Schwung
“Ich bin ein Star, ich bin jetzt da,” titulierte die AZ den letzten Aufruf vor dem großen Fitness-Casting in Nürnberg. Katy Karrenbauer – eben noch im fernen Dschungel, jetzt im Frankenland – ist mit dabei, wenn es darum geht, 6 Kandidaten die Chance zu geben, wieder schlank und fit zu werden. Und viele, viele Menschen kamen der Aufforderung nach und hofften, die Jury davon überzeugen zu können, dass sie es ohne Hilfe nicht in ein gesünderes Leben schaffen würden. Beim Casting gab es Herz-Schmerz-Geschichten, großes Gedrängel und auch Tränen. Jetzt steht das “starke” Team und darf sich in den nächsten 6 Wochen vom Personal Trainer Dirk van der Klok professionell trainieren und von Katy Karrenbauer anfeuern lassen.
Was ich damit zu tun habe? Ich werde die nächsten 6 Wochen auf Dirk’s Seite mit spitzer Zunge meinen Senf zu allen Aktionen geben.
Dirk van der Klok macht die Franken schlank!
Wer wissen möchte, wie man schlank und fit für die nächste Bikini-Saison wird, braucht die Tage nur einen Blick gen Nürnberg zu werfen. Dort findet am 12. März ein großes Fitness-Casting statt und jeder, der endlich mit professioneller Hilfe abnehmen möchte, kann sich anmelden. Personal Trainer Dirk van der Klok hatte die geniale Idee, mit dieser Aktion eine breite Öffentlichkeit zu mobilisieren und das ist ihm tatsächlich gelungen. Die bekannte Schauspielerin Katy Karrenbauer, die er erst kürzlich für das Dschungel-Camp fit gemacht hatte, wird neben ihm in der Jury sitzen. Das Ziel: 6 Kandidaten müssen in den nächsten 6 Wochen beweisen, wie das funktioniert mit dem schlank werden.
So ein Fitness-Casting könnte ruhig auch mal in anderen Städten stattfinden und irgendwie bin ich ein wenig neidisch, dass Dirk nicht in Düsseldorf gestartet ist. Jetzt kann ich wieder alleine schauen, wie ich meine Speckröllchen von der Hüfte bekomme. Aber ich bleibe dran und werde in 6 Wochen ebenfalls meine lästigen Pfunde los, wetten dass?
Womit “frau” ab 60 immer gut aussieht
Karl Lagerfeld hat einmal gesagt:”Ab einem gewissen Alter sollten sich Frauen eher zu männlich als zu weiblich anziehen. Ein klarer, geradliniger Stil mache jünger, verspielte und gemusterte Kleidung eher älter.”
Mit diesen Worten im Kopf machte ich mich für die Veranstaltung “Rock ‘N Old”, die in Berlin stattfand, auf Klamottensuche. Am Ende wählte ich einen dunkelgrauen Hosenanzug von D&G und peppte ihn mit einem Nietengürtel von Blumarine und Stiefeletten mit 12 cm hohen Absätzen auf. Ich fühlte mich – auch auf dem Podium – großartig und gebe deshalb den Lagerfeld-Tipp gerne an alle weiter, die jetzt wieder ratlos vor den neuen Frühjahrskollektionen stehen. Gutes Gelingen!
Meine Zielgruppe und ich
Eingebettet in die Reihe “Kultur am Nachmittag” durfte ich am 20. Januar 2011 im Medienzentrum, Ratingen, aus meinem Buch “Ein Rabenaas wird 60″ vorlesen.
Und da saß sie leibhaftig vor mir, meine Zielgruppe: Sorgfältig zurechtgemachte Damen – auch einige wenige Herren – mittleren Alters mit modischen Frisuren und schicken Klamotten. Nicht unsichtbar, grau in grau, sondern farbenfroh, sehr lebendig und extrem fröhlich. Ich hätte sie am liebsten alle umarmt. Es wurde ein heiterer Nachmittag und mein hinreißendes Publikum lachte und klatschte viel.
Dieser Zuspruch motiviert mich zusätzlich, noch fleißiger an meinem neuen Buch “Generation alterslos” zu arbeiten. Ich danke dem Kulturamt der Stadt Ratingen und dem Medienzentrum für die perfekte Organisation und dem Publikum für das Interesse und die gute Stimmung.
Ich mache weiter im Text, versprochen!
Zu Gast bei den business-frauen Ratingen, 10.05.2011
“ein Rabenaas wird 60″
Lesung am 10. Mai 2011, 19.00 Uhr
Restaurant Stadthalle Ratingen


