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Ein Rabenaas wird 60.

RabenassHeitere Betrachtungen über das Älterwerden.

Jane Fonda, Uschi Glas, Senta Berger und Hannelore Elsner haben ihn längst hinter sich: den sechzigsten Geburtstag. Aber sie sehen allenfalls aus wie 40 und das angeblich nur mit Joga und Grünem Tee. Für viele der fünf Millionen Frauen, und soviel gibt es allein in Deutschland, war der sechzigste Geburtstag ein Tag des Grauens. Soll man ab jetzt die gesetzte weißhaarige Dame oder auf Biegen und Brechen eine Super-Sechzigerin im Girly-Look geben? Jeden Tag mit Walkingstöcken durch die Gegend rennen? Anoraks in Beigetönen tragen oder das Sparbuch zum Gesichtschirurgen? Einen jungen Kerl ins Bett oder dem alten weiterhin das Bier holen?

Henrike Müller-Moll entkrampft diese Situation mit Humor und Respektlosigkeit. Mediale (Trug)Bilder, Erwartungen von Zeitgenossen und das eigene, nicht selten absurde Verhalten – man sollte alles nicht zu ernst nehmen. Müller-Molls Buch lädt ein zu humorvollen gedanklichen Spaziergängen und spiegelt die Erkenntnis wieder, dass es für eine Frau spätestens mit 60 Zeit wird, sich so zu benehmen, wie sie es insgeheim schon immer wollte: Unangepasst, unbequemer und frecher. Wer Zeit seines Lebens für alle die “Liebe” war, darf ab jetzt endlich dem Umfeld die Zähne zeigen und ein richtiges “Rabenaas” sein. Ihr Rezept – optimistisch, neugierig, charmant und hurmollvoll bleiben, dann wird auch das Alter überraschend, witzig und spannend werden.

Henrike Müller-Moll
Ein Rabenaas wird 60
Heitere Betrachtungen über das Älterwerden und andere Phobien.
116 Seiten, Euro 17,80/SFr 32,30
ISBN 978-3-85481-055-1
Verlag Liber Libri

Zum Verlag Liber Libri und dem Buch von Henrike Müller-Moll geht’s hier

Ein Lob von den Lesefreunden

“Je runder der Geburtstag, desto frecher das Geburtstagskind. Bravo, weiter so!…..”

Dieses und weitere Komplimente gab es von den Lesefreunden 24 im Juni 2010. Wer die komplette Rezension lesen möchte, findet sie unter:

“lesefreunde24.npage.de/biographien,_betrachtungen_und_erinnerungen_46273587.html”

Zu Gast im SWR4

Am 6. Mai 2010 war ich zu Gast bei Michaela Grom im SWR4, Stuttgart. Es wurde ein heiteres Gespräch über die Ängste, 60 zu werden. Nach einem Zuhörer-Aufruf stellte sich heraus, dass Frauen mit dem 60.sten Geburtstag weniger Probleme haben, als Männer. Wer hätte das gedacht!

Kompliment von Johann Lafer

Im April 2010 bedankt sich Johann Lafer für mein “tolles” Buch und beglückwünscht mich zu meinem “so wunderbaren, heiteren Schreibstil!”

Obermain-Tagblatt

Rezension im Obermain-Tagblatt, Lichtenfels, vom 14.01.2010

Pressebericht

 

Termine

Lesung

Donnerstag, 29. April 2010

20.00 Uhr im Sarah Kulturzentrum & Cafe´für Frauen

Johannesstraße 13

70176 Stuttgart

network-karriere.com

Einen umfangreichen Artikel über mein Buch “Ein Rabenaas wird 60” aus der Zeitschrift “network-karriere” können Sie hier downloaden.

Ein sportlicher Tag mit Dirk van der Klok

7caa8c491cTheoretisch haben wir das Thema Sport, Fitness und gesunde Ernährung in den letzten Jahren in allen Variationen durchgespielt. Es hatte sich jedoch nie ergeben, die interessanten Worte und meine neuen Kenntnisse in die Tat umzusetzen.

Doch eines Tages gab es keine Ausrede mehr und meine Argumente: “Ich schwimme doch viel und renne mehrmals in der Woche mit meinen Hanteln herum”, stießen bei Dirk auf taube Ohren, ich musste ran!

“Du jammerst ständig über deine Rückenprobleme, möchtest einen strafferen Bauch und tolle Oberarme und das bekommst du nur, wenn du regelmäßig gezielte Übungen machst,” hielt er mir entgegen, “ich zeige dir, wie es geht und helfe dir.”

Gesagt, getan und klar, dass ein Fotograf rein zufällig dabei war. Ich war nur gespannt, ob wir vor lauter Gelächter überhaupt etwas zustande bringen würden. Aber wie so oft täuschte ich mich. Einmal in seinen Sportklamotten, wurde Dirk zu einem anderen Menschen!

Gekonnt und ernsthaft zeigte er mir eine Übung nach der anderen, machte mir vor, was ich nicht auf Anhieb hinbekam, unterstützte mich, feuerte mich an, durchzuhalten, korrigierte mich und hinterfragte ständig, ob ich mich wohl fühle. Ich merkte sehr schnell, dass der Junge in seinem Element war und ich begriff, warum seine Fan-Gemeinde ständig wächst. Natürlich gab es auch viel Gelächter, aber das hob die Stimmung und lockerte meine Muskeln.

Wir trainierten 2 Stunden und ich lernte Dirk von seiner professionellen, einfühlsamen und sensiblen Seite kennen. Geduldig erklärte er mir den Sinn jeder Übung und wenn ich sagte, “das kann ich nicht“, überredete er mich, es wenigsten zu versuchen. Ich hatte mich seit Jahren nicht mehr soviel bewegt und ich schwor mir, Zuhause regelmäßig weiterzumachen.

Natürlich schmerzten mir am nächsten Tag die Muskeln, auch an Stellen, wo ich keine vermutet hätte, aber ich blieb eisern und nehme mir noch immer mehrmals die Woche eine halbe Stunde Zeit für mich und mein Training. Ich bin gelenkiger geworden und das Wort “Rückenschmerzen” habe ich aus meinem Vokabular gestrichen.

Ach, eines habe ich auch noch gelernt: Dirk ist nicht nur auf dem Papier ein Überzeugungstäter, sondern auch im wahren Leben!

So entstand das „Rabenaas“

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Im August 2007 nahm ich an der bekannten Kochsendung „das perfekte Dinner“ teil und lernte bei dieser Gelegenheit den Personal Trainer Dirk van der Klok kennen. Einige Monate später begannen wir zusammen ein Buch über Fitness und gesunder Ernährung zu schreiben. Wir wagten den Spagat zwischen motivierendem Ratgeber, sachlicher Information und emotionaler Lebens- und Leidensgeschichten von vier sehr unterschiedlichen Menschen mit dem gleichen Ziel vor Augen: Wieder einen gesunden, schönen Körper zu bekommen und endlich glücklich zu werden. Mit der Fertigstellung des Buches liegen wir in den letzten Zügen.

Während das Manuskript auf Wanderschaft bei potentiellen Lesern war, rückte mein 60. Geburtstag immer näher und ich dachte immer häufiger über Sinn und Unsinn des Lebens nach. Um meine Gedanken besser sortieren zu können, setzte ich mich hin und schrieb in nur wenigen Wochen auf, was mich bewegte. Am Schluss kam ich zu der Entscheidung, dass es langsam an der Zeit wäre, mein Image als „Liebe und Gute“ ein wenig zu korrigieren nach dem Motto „besser spät als nie!“ Weil ich also künftig etwas frecher werden wollte, gab ich dem Text  aus Spaß den Arbeitstitel „Rabenaas“ und dabei ist es bis heute geblieben.